§16e SGB II – Eingliederung von Langzeitarbeitslosen

Sie möchten langzeitarbeitslosen Menschen eine Chance geben? Dann nutzen Sie diese Förderung, um eine umfangreiche Einarbeitung umzusetzen und Ihre neue Mitarbeiterin oder Ihren neuen Mitarbeiter in Ihr Unternehmen einzugliedern.

Ziel:

Frühzeitiger Ansatz zur Verhinderung länger andauernder Arbeitslosigkeit.

Wer wird gefördert?

Menschen, die seit min. 2 Jahren arbeitslos gemeldet sind.

Wie wird gefördert?

  • Zuschuss zum Arbeitsentgelt für 24 Monate. Im ersten Jahr in Höhe von 75% und im zweiten Jahr in Höhe von 50% des regelmäßig gezahlten Arbeitsentgelts.
  • Zudem wird ein pauschalierter Beitrag am Gesamtsozialversicherungsbeitrag (ohne Arbeitslosenversicherung) gezahlt.
  • Gefördert werden sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse bei allen Arbeitgebern mit dem Ziel der Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt.
  • Es besteht keine Nachbeschäftigungspflicht des Arbeitgebers nach dem Ende der Förderung.
  • Flankierend zum Lohnkostenzuschuss erfolgt eine beschäftigungsbegleitende Betreuung („Coaching“). Das Coaching kann während der gesamten Förderdauer erbracht werden. In den ersten sechs Monaten ist der Arbeitgeber verpflichtend, den Arbeitnehmer für notwendiges Coaching freizustellen.
  • Qualifizierungsmaßnahmen können bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen nach den allgemeinen Vorschriften des SGBII in Anspruch genommen werden.

Sie haben Interesse? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Kontaktieren Sie Ihre Ansprechpartnerin bzw. Ihren Ansprechpartner im Jobcenter Leipzig bzw. bei der Agentur für Arbeit Leipzig (gemeinsamer Arbeitgeberservice).
Wir beraten Sie gerne zu allen Fragen rund um die Förderung und das Beschäftigungsverhältnis.

Kontakt:
Projektteam THCG
Jobcenter Leipzig / Team 536A
Berliner-Straße13
04105 Leipzig
Telefon: 0341 – 46 244 280 (Voicebox)
E-Mail: Teampostfach wird noch neu vergeben

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Sozialer-Arbeitsmarkt/sozialer-arbeitsmarkt.html

Es werden sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse bei allen Arten von Arbeitgebern gefördert. Die Kriterien Zusätzlichkeit, Wettbewerbsneutralität und öffentliches Interesse gelten nicht.
Beide Förderungen des Teilhabechancengesetzes beinhalten einen Lohnkostenzuschuss (§ 16e SGB II 24 Monate; § 16i SGB II bis zu fünf Jahre) und werden mit einer beschäftigungsbegleitenden Betreuung (“Coaching”) flankiert, um das Arbeitsverhältnis zu stabilisieren und mittel- bis langfristig einen Übergang in eine ungeförderte Beschäftigung zu begleiten.
§16i SGB II ermöglicht es außerdem, notwendige Weiterbildungen von bis zu 3.000 Euro je Arbeitsverhältnis zu fördern. Notwendig kann eine Weiterbildung dabei auch sein, wenn sie nicht im direkten Zusammengang mit der ausgeführten Tätigkeit steht, aber für die mittel- bis langfristige Integration sinnvoll ist.

Links:

Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Teilhabechancengesetz: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Sozialer-Arbeitsmarkt/ueberblick-fuer-arbeitgeber-und-langzeitarbeitslose.html